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Libyen

Pressemitteilung: Zu Besuch bei der BI Auetal

Auf Einladung der Bürgerinitiative Auetal informierte sich die Bundestagsabgeordnete Katja Keul, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, vor Ort über den befürchteten Neutrassenbau durch das Auetal. Die Äußerungen des zuständigen Staatssekretärs und Bahnbeauftragten Enak Ferlemann hatten immer wieder für Unruhe im Landkreis gesorgt. Zuletzt war von ihm die Variante entlang der A2 favorisiert worden.

06.08.19 –

Auf Einladung der Bürgerinitiative Auetal informierte sich die Bundestagsabgeordnete Katja Keul, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, vor Ort über den befürchteten Neutrassenbau durch das Auetal. Die Äußerungen des zuständigen Staatssekretärs und Bahnbeauftragten Enak Ferlemann hatten immer wieder für Unruhe im Landkreis gesorgt. Zuletzt war von ihm die Variante entlang der A2 favorisiert worden.

„Wir wissen ja noch gar nicht, ob das Auetal betroffen sein wird oder nicht“, betonte Keul bei dem Treffen mit der BI, deren gesamter Vorstand anwesend war. Sie selbst stehe hinter dem Deutschlandtakt und dem Ausbau der Bahn, es müsse aber bei der Umsetzung darauf geachtet werden, dass das mit dem geringstmöglichen Eingriff für Natur und Mensch vorgenommen werde. „Eine Strecke, die nicht entlang der A2 sondern zwei bis drei Kilometer daneben verliefe, würde dem nicht gerecht werden“, so Keul. Sie selbst wünsche sich einen trassennahen Ausbau.

„Wir werden das Auetal mobilisieren“, versprach der Vorsitzende Hendrik Steg. „Eine Neubautrasse wäre katastrophal, dann hätten wir zwei Täler“, fasste er die Befürchtungen der Auetaler zusammen. Keul verwies auf das geplante Bürgerdialogverfahren im nächsten Jahr und riet dazu, sich jetzt schon vorzubereiten. Auch die Bündelung aller Interessengruppen durch die Bildung einer Lenkungsgruppe sei sinnvoll. „Wir suchen den Schulterschluss mit der Gemeinde und dem Land“, betonte auch Vorstandsmitglied Claudia Grimm. Der gesamte Vorstand der BI bemängelte die schlechte Informationslage durch das Bundesverkehrsministerium. „Wir als kleine Kommune leiden darunter. Das Ziel muss sein, dass wir die Informationen erhalten, sobald sie da sind“, forderte das grüne Ratsmitglied Anke Schmidt. Keul sicherte ihre Unterstützung zu und versprach, Anfragen an das Bundesverkehrsministerium zu stellen, wenn konkrete Fragen vorliegen würden.

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